Trotz durchwachsenen Wetters ließen sich die zahlreichen Helferinnen und Helfer nicht aufhalten: Beim diesjährigen Rama Dama in Gilching wurde einmal mehr deutlich, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Rund 80 engagierte Helferinnen und Helfer packten tatkräftig mit an und verfolgten dabei ein gemeinsames Ziel: ein müllfreies Gilching.
Mit Handschuhen, Müllsäcken und viel Tatendrang machten sich die Teilnehmenden auf den Weg, um Straßenränder, Grünflächen und Waldränder von achtlos entsorgtem Abfall zu befreien. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von der Bereitschaftsjugend des BRK, der Jugendfeuerwehr sowie dem Jugendbeirat – ein starkes Zeichen für gelebten Umwelt- und Naturschutz.
Dabei kam eine beachtliche Menge Müll zusammen – ein Ergebnis, das nachdenklich stimmt und zugleich zeigt, wie wichtig solche Aktionen sind. Immer wieder landen Dinge in der Natur, die dort nichts verloren haben. Besonders auffällig war die große Menge an Zigarettenkippen und Hundekotbeuteln. Darüber hinaus wurden unter anderem ein Fahrrad, ein Lachgasbehälter sowie zahlreiche Flaschen eingesammelt.
Doch das Rama Dama war weit mehr als eine reine Aufräumaktion: Es war ein echtes Gemeinschaftserlebnis, das verbindet und das Bewusstsein für eine saubere und lebenswerte Umwelt stärkt.
Bereits im Vorfeld waren die Villa Holzwurm und die Montessorischule aktiv und sammelten unter der Woche Müll und Unrat. Den Abschluss bildete die traditionelle Helferbrotzeit: Bei der Helferbrotzeit konnten sich die fleißigen Helferinnen und Helfer stärken, austauschen und den erfolgreichen Tag gemeinsam ausklingen lassen.
Die Gemeinde Gilching sowie die Ortsgruppe des Bund Naturschutz bedanken sich herzlich bei allen, die mit angepackt haben.
Unser gemeinsamer Appell:
Helfen Sie auch im Alltag mit, unsere Umwelt sauber zu halten. Nehmen Sie Ihren Müll wieder mit – besonders dann, wenn Abfallbehälter fehlen oder bereits überfüllt sind. Jeder Beitrag zählt.
Bitte achten Sie außerdem auf die richtige Mülltrennung, auch auf dem Friedhof. So gehören beispielsweise Gestecke nicht in den Kompost.
Gemeinsam können wir viel bewegen.




