Was haben Wasserbüffel mit Naturschutz zu tun? Auf einer Feuchtbiotopfläche im Norden Gilchings lässt sich das seit rund einem Jahr beobachten. Beim Erntedankfest am 24. September 2026 kamen die Projektbeteiligten auf der Büffelweide am Toteisloch zusammen, um auf das erste Weidejahr zurückzublicken.
Die Geschichte des Projekts begann mit einer Frage: Wie lässt sich die wertvolle Fläche langfristig offen und feucht halten? Die Gemeinde Gilching stellt dafür ihre Fläche zur Verfügung. Gemeinsam mit der Ways of the Wild Foundation gemeinnützige GmbH und einem örtlichen Landwirt setzt sie auf die Beweidung durch Wasserbüffel.
Die Tiere fressen Pflanzen, die sich sonst immer weiter ausbreiten würden. Wo sie sich suhlen und bewegen, können offene Bodenstellen und kleine Wasserstellen entstehen. So entwickelt sich die Fläche weiter und bietet Lebensräume für Tiere und Pflanzen – insbesondere auch für Amphibien.
Beim Erntedankfest berichteten Harald Huber und Franziska Gäch über die ersten sichtbaren Veränderungen und stellten die weiteren Ziele vor. Nina Eichinger dankte allen Beteiligten und Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Bei einem gemeinsamen Imbiss blieb Zeit für Gespräche.
Die Wasserbüffel helfen dabei, das Feuchtbiotop auf natürliche Weise zu pflegen und seine Artenvielfalt langfristig zu erhalten.













